Tarifvertrag hessen bäckerhandwerk

Die Regelung dieser Einrichtungen ist sowohl gesetzlich als auch tarifvertraglich kodifiziert. Tarifverträge sind rechtsverbindlich. Im privaten Sektor werden die Lohnverhandlungen auf Branchenebene koordiniert. Branchenbezogene Tarifverträge enthalten Mindeststandards, die nur zum Besseren in den unteren (Unternehmens-)Tarifverträgen geändert werden können. Im öffentlichen Sektor gibt es ein zentralisiertes System zur Festlegung von Löhnen und anderen Rechten. Der Haupttrend bei den Tarifverhandlungen ist die Dezentralisierung (Eurofound, 2013). Einige sektorale Tarifverträge, die niedrigere Rechte für Arbeitnehmer (im Vergleich zu anderen sektoralen Tarifverträgen) vorsehen, wie der Tarifvertrag für die Textil-, Bekleidungs-, Leder- und Lederverarbeitende Industrie Sloweniens, werden von den Arbeitgebern bei der Aushandlung anderer sektoraler Tarifverträge verwendet, um zu versuchen, die Standards für Arbeitnehmer zu senken. Das Arbeitsverhältnisgesetz schreibt in Artikel 133 vor, dass der Arbeitgeber für gleiche Arbeit und für gleichwertige Arbeit unabhängig von ihrem Geschlecht gleichen Lohn leisten muss. Bestimmungen eines Arbeitsvertrags, eines Tarifvertrags oder eines allgemeinen Arbeitsakts, die dieser Bestimmung zuwiderlaufen, gelten als ungültig. Es liegen keine nationalen (offiziellen noch inoffiziellen) Daten über Streiks in Slowenien vor. Die Hauptgründe für tariflichen Maßnahmen waren Lohnkürzungen und Lohnrückstände. Mechanismen zur Beilegung von Kollektivstreitigkeiten sind in den Tarifverträgen enthalten.

Es liegen jedoch keine Daten über ihre Verwendung vor. Das vorherrschende Verhandlungsniveau und die Lohnfestsetzung in Slowenien liegen seit langem auf sektoraler Ebene, aber die derzeitige Entwicklung bei den Tarifverhandlungen ist die Dezentralisierung. 2. Der Minister erkennt eine verlängerte Gültigkeit des gesamten oder eines Teils des Tarifvertrags an, wenn der Tarifvertrag zwischen einer oder mehreren repräsentativen Gewerkschaften geschlossen wurde. Dasselbe gilt, wenn ein oder mehrere Arbeitgeberverbände, deren Mitglieder mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer bei Arbeitgebern beschäftigen, für die eine Verlängerung des Tarifvertrags vorgeschlagen wurde. Der Wirtschafts- und Sozialrat Sloweniens (ESSS) wurde im April 1994 durch eine dreiseitige Vereinbarung über die Lohnpolitik im privaten Sektor gegründet. Durch dieses Abkommen haben die Regierung, die Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften eine zentrale Stelle für die dreiseitige Zusammenarbeit in Slowenien geschaffen. Das ESSS hat wesentlich zur erfolgreichen Umsetzung grundlegender wirtschaftlicher und sozialer Reformen und des Übergangsprozesses sowie zur Annäherung an die Europäische Union und zur Integration in die internationale Wirtschaft beigetragen.

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